Foto: © Michael Kotmeier, K-Film
Foto: © Michael Kotmeier, K-Film

Erzieher oder E-Commerce?
50.700 Schüler in das Berufsschuljahr gestartet

Für 50.700 Schülerinnen und Schüler der 32 Hamburger berufsbildenden Schulen hat die Schule begonnen. Über drei Viertel von ihnen (38.960) absolvieren eine Berufsausbildung. Das sind 870 mehr als im letzten Jahr (2017: 38.098). Der Anteil liegt damit auf einem Höchststand. Schulsenator Ties Rabe: "Besonders freut mich, dass immer mehr junge Leute von der qualitativ hochwertigen Ausbildung der Hamburger Berufsschulen profitieren. Fast 77 Prozent der Schüler an den beruflichen Schulen befinden sich in Ausbildung, entweder dual in Betrieb und Berufsschule oder vollschulisch an Berufsfachschulen. Diese Entwicklung macht uns allen Mut"

Bemerkenswert sind die Anmeldezahlen an den Erzieherschulen: Die Zahl der Auszubildenden ist erheblich von rund 4.720 im letzten Jahr um etwa 440 auf rund 5.160 im Schuljahr 2018/19 gestiegen. Grund hierfür ist das umfangreiche Maßnahmenpaket der Schulbehörde, das den Zugang zur Ausbildung der "Sozialpädagogischen Assistenz (SPA)" und zur Weiterbildung zum Erzieherberuf verbessert und attraktiver gemacht hat. Zum August starten erstmals auch 65 Auszubildende in den neuen Ausbildungsberuf "Kaufmann/Kauffrau für E-Commerce". Die hier erworbenen Fertigkeiten werden besonders im Einzel- und Großhandel, im Dienstleistungsbereich (Portalbetreiber, Logistik- und Mobilitätsdienstleister, Finanzdienstleister) sowie in der Tourismuswirtschaft gebraucht.

Die neuen Schüler brauchen natürlich auch gute Schulgebäude. Die Schulbehörde hat deshalb in den letzten Jahren viele Berufsschulen saniert oder um- und neugebaut. Bauen ist teuer: 100 Millionen Euro fließen seit vier Jahren jedes Jahr allein in den Schulbau der berufsbildenden Schulen. Bis 2027 werden die berufsbildenden Schulen für rund 720 Millionen rundumerneuert. An 14 beruflichen Schulen sind die Arbeiten bereits abgeschlossen. Bei weiteren 14 Schulen wird noch kräftig gebaut oder sind Baumaßnahmen in der Planung.

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Michel (Foto: © Valery Voennyy / colourbox.de)
Michel (Foto: © Valery Voennyy / colourbox.de)

"Mit Gottes Segen in die Ausbildung"
Azubigottesdienst im Hamburger Michel

In diesem Jahr ließen der Kirchliche Dienst in der Arbeitswelt (KDA) der Nordkirche, die Handels- und die Handwerkskammer und der Hamburger Michel eine ganz besondere Tradition wieder aufleben - den Azubigottesdienst. Eingeladen waren alle Auszubildenden - ganz egal in welchem Ausbildungsjahr oder welcher Religion sie angehören - mit ihren Familien, Freunden und Freundinnen sowie Ausbilderinnen und Ausbildern. Rund 300 Gäste aus Hamburger Unternehmen und Betrieben, Berufsschulen und Einrichtungen fanden am gestrigen Donnerstag den Weg in den Hamburger Michel, um gestärkt mit Gottes Segen in ihre Ausbildungszeit zu starten.

Bildungssenator Ties Rabe begrüßte die neuen Azubis in ihrem neuen Lebensabschnitt: Eigenes Geld verdienen, Unabhängigkeit, Neues und vor allem sich selbst besser kennenlernen - eine aufregende Zeit. In Ihrer Predigt thematisierte Bischöfin Kirsten Fehrs auch die Zweifel und Sorgen der jungen Erwachsenen und bestärkte sie in ihrer Entscheidung. Zuspruch erhielten sie von erfahreneren Azubis, die den Gottesdienst mitgestalteten. Sie sprachen den neuen Kolleginnen und Kollegen, auch beim anschließenden Get-Together in der Michel-Krypta Mut zu. Die Botschaft: Du bist nicht allein.

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Gründach des Gymnasiums Eppendorf (Foto: © Martin Haag)
Gründach des Gymnasiums Eppendorf (Foto: © Martin Haag)

Grün ja grün sind alle meine Dächer
Mehr Gründächer für Hamburgs Schulen

Sie sehen gut aus und sind gut fürs Klima - kurzum: Ein Gewinn für alle. Die Rede ist von Gründächern. Bisher haben bereits 52 Schulstandorte in Hamburg begrünte Dächer. Jetzt sollen es noch mehr werden. Dafür stellt der Hamburger Senat für das laufende Haushaltsjahr zusätzlich 7,5 Millionen Euro zur Verfügung. In Gründächern umgerechnet sind das weitere rund 137.000 Quadratmeter Dachfläche. Das entspricht in etwa der Größe der Festparkwiese im Stadtpark oder einer Verdopplung der bisherigen Fläche.

Die Begrünung von Dächern hat viele Vorteile: Gründächer wirken als Kältedämmung, schirmen Hitze ab, schützen vor den Folgen von Starkregen, dienen als Lärmschutz, sorgen für ein gesundes Stadtklima und bieten Lebensraum für Tiere und Pflanzen. Letztere können Schülerinnen und Schüler dann sogar im Biologieunterricht erforschen. Übrigens: Mit Begrünung halten Dachabdeckungen doppelt so lang - Gründächer sind also nicht nur nachhaltig, sie sparen am Ende sogar Geld.

Die Gründächer sind Teil des Sanierungsprogramms der Hamburger Schulen: Dadurch konnte der jährliche CO2-Ausstoß der Hamburger Schulen in den letzten sieben Jahren um rund 10.000 Tonnen von 117.761 Tonnen 2012 auf 107.477 Tonnen im letzten Jahr gesenkt  werden. Der vom Senat beschlossene Klimaplan sah eine jährliche Senkung von 1.300 Tonnen vor. Diese Vorgabe wurde auch dank der Gründächer in den letzten Jahren erfüllt und 2017 sogar übererfüllt.

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Foto: © yanlev / colourbox.de
Foto: © yanlev / colourbox.de

"Keinen Millimeter leichter!"
Rabe: Das Hamburger Abitur ist bundesweit gut aufgestellt

Aus Anlass der aktuellen öffentlichen Debatte um das Hamburger Abitur stellt Schulsenator Ties Rabe klar: "Ich setze mich dafür ein, dass das Hamburger Abitur bundesweit aufholt. Deswegen darf das Hamburger Abitur keinen Millimeter leichter werden. Dazu haben wir seit 2014 die zentralen Abiturprüfungen ausgebaut und erstmals Aufgaben anderer Bundesländer wie zum Beispiel aus Bayern oder Schleswig-Holstein im Hamburger Abitur eingesetzt."

Rabe weiter: "In Hamburg machen sehr viele Schülerinnen und Schüler das Abitur. Diese hohe Bildungsbeteiligung darf nicht damit erkauft werden, dass die Qualität des Abiturs gesenkt wird. Wenn einzelne Schulleitungen jetzt die alten Oberstufenregelungen kritisieren, die schon sehr lange gelten und deutlich vor meiner Zeit eingeführt wurden, dann sollten wir uns gemeinsam angucken, was andere Bundesländer machen. Wenn es hier Handlungsbedarf gibt, etwa bei der Anzahl der einzubringenden Kurse oder der Bewertung der Kurse, dann sollten wir das gemeinsam prüfen."

Mit diesen und anderen Fragen zur Weiterentwicklung der weiterführenden Schulen sollen sich jetzt Arbeitsgruppen von Behördenvertretern und Schulleitern der Gymnasien und Stadtteilschulen befassen.

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Foto: © shock / colourbox.de
Foto: © shock / colourbox.de

Rollstuhlbasketball-Weltmeisterschaft
Olympischer Geist in Hamburg mit über 6.000 Hamburger Schülerinnen und Schülern

Hamburg war sehr stolz, die Rollstuhlbasketball-Weltmeisterschaft ausrichten zu dürfen. Über 6.000 Hamburger Schülerinnen und Schüler aus rund 140 Schulen waren dabei. Auf dem Programm in der Inselparkhalle in Wilhelmsburg standen 94 Spiele von 28 Mannschaften. Der Hamburger Senat wollte mit der WM das Ansehen des Behindertensports noch weiter stärken, als wichtigen Bestandteil des Programms "Active City". Mit drei Millionen Euro des Fünf-Millionen-Etats unterstützt der Senat die größte Be­hin­der­ten­sport­ver­an­stal­tung nach den Paralympics, begleitet von einem großen Sport- und Kulturprogramm rund um den Inselpark. Die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler waren sehr interessiert und beeindruckt - und sahen fantastischen absoluten Hochleistungssport.

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Die Wettbewerbsbroschüre
Die Wettbewerbsbroschüre

Frisch aus der Druckerpresse:
Wettbewerbe für Schülerinnen und Schüler 2018/19

Sie ist da: die neue Wettbewerbsbroschüre für Schülerinnen und Schüler 2018/19! Und mit 96 Seiten und insgesamt 79 Wettbewerben ist sie so dick wie nie. Neuigkeiten gibt es in allen Sparten: Um unternehmerisches Denken und Handeln geht es bei "StartupTeens", bei "#moinzukunft" wird für ein klimafreundliches Hamburg geforscht, im sprachlichen Bereich zieht ein Vorlesewettbewerb in Spanisch ein und für den neuen Filmwettbewerb "Gute Netzwelt - Böse Netzwelt" im Rahmen der bundesweiten Aktionstage Netzwerk und Demokratie können Schülerinnen und Schüler in Teams kreativ werden. Und das sind nur einige der neuen Wettbewerbe für Hamburgs Schüler. Die Broschüre mit allen Wettbewerben kann bei Wettbewerbsreferent Thomas Bressau bestellt oder auf hamburg.de direkt als PDF heruntergeladen werden.

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